Der Heliograph, Przemek Zajfert


Wie bist du Heliograph geworden?
„Mein Weg zur Heliographie begann nach Jahren als Laborant und analoger Fotograf. Die digitale Fotografie entwickelte sich rasant, aber ich fand sie nicht mehr so spannend und zu schnelllebig für meinen Geschmack. Bei meiner Suche nach einer neuen Herausforderung stieß ich auf die faszinierende Welt der Heliographie. Die Idee, eine der ältesten fotografischen Techniken zu erforschen und zu praktizieren, reizte mich enorm. Das war der Wendepunkt meines beruflichen Werdegangs.“


Wie hat sich dein Beruf über die Jahre verändert?
Der Wandel im Jahrhundertwechsel war schon extrem. Die Einführung der digitalen Fotografie veränderte die Spielregeln und auch den Arbeitsmarkt dramatisch. Ich meine, heutzutage brauchst du nicht mal mehr eine Ausbildung um dich Fotograf zu nennen. Deshalb kam die Faszination für die Heliographie auch aus dem Bedürfnis, dem schnelllebigen Trend der digitalen Welt zu entfliehen. Die Technologie hat sich weiterentwickelt, aber die Heliographie eröffnete mir eine kreative Nische, die tiefer in die Ursprünge der Fotografie eintaucht.


Wie siehst du die Zukunft der Fotografie?
Die Zukunft der Fotografie sehe ich weiterhin von der digitalen Dominanz geprägt. KI und fortschrittliche Technologien werden bestimmt noch eine größere Rolle spielen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Wertschätzung für traditionelle Techniken erhalten bleibt. Ob sich in der Zukunft noch jede Nische in der Fotografie wirtschaflich lohnt? – das bezweifle ich. Es wird aber spannend zu sehen, wie sich neue Technologien mit den Wurzeln der Fotografie verbinden lassen. Und auch wie Zukunftige Fotografen mit dieser Technik umgehen werden.


Die Heliographie, entwickelt von Joseph Nicéphore Niépce in Frankreich, gilt als die älteste fotografische Technik. Im Jahr 1826 gelang es ihm, das erste lichtbeständige Bild mit dieser Methode aufzunehmen. Dabei beschichtete er eine Zinkplatte mit flüssigem Asphalt, belichtete sie in einer Camera Obscura über mehrere Stunden und entwickelte die Platte anschließend mit Lavendelöl. Die Belichtung bewirkte, dass der Asphalt an den belichteten Stellen aushärtete, während er an schwächer belichteten Stellen ausgewaschen wurde.
Obwohl die Heliographie als Geburtsstunde der Fotografie gilt, erlangte sie nie eine breite Popularität. Erst nach Niépces Tod und dem Aufkommen der Daguerreotypie wurde die Fotografie als Medium weltweit bekannt. Anfangs als kostengünstige Alternative zur Portraitmalerei betrachtet, entwickelte die Fotografie erst nach einigen Jahrzehnten eine eigenständige künstlerische Sprache.
Przemek Zajfert absolvierte eine Laborausbildung in Ostrzeszow, Polen. In den 80er Jahren floh er nach Deutschland und eröffnete in Stuttgart ein Fotostudio. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung in den späten Jahren des 20. Jahrhunderts, die den Fotografenberuf veränderte, entschied sich Zajfert, den Schwerpunkt seiner Fotografie auf den Kunstbereich zu legen. Er begann intensiv, die Herstellung von Heliographien zu erforschen. Nach mehreren Jahren der Forschung konnte er schließlich die Technik erfolgreich reproduzieren.


Der Heliograph, Przemek Zajfert


Wie bist du Heliograph geworden?
„Mein Weg zur Heliographie begann nach Jahren als Laborant und analoger Fotograf. Die digitale Fotografie entwickelte sich rasant, aber ich fand sie nicht mehr so spannend und zu schnelllebig für meinen Geschmack. Bei meiner Suche nach einer neuen Herausforderung stieß ich auf die faszinierende Welt der Heliographie. Die Idee, eine der ältesten fotografischen Techniken zu erforschen und zu praktizieren, reizte mich enorm. Das war der Wendepunkt meines beruflichen Werdegangs.“


Wie hat sich dein Beruf über die Jahre verändert?
Der Wandel im Jahrhundertwechsel war schon extrem. Die Einführung der digitalen Fotografie veränderte die Spielregeln und auch den Arbeitsmarkt dramatisch. Ich meine, heutzutage brauchst du nicht mal mehr eine Ausbildung um dich Fotograf zu nennen. Deshalb kam die Faszination für die Heliographie auch aus dem Bedürfnis, dem schnelllebigen Trend der digitalen Welt zu entfliehen. Die Technologie hat sich weiterentwickelt, aber die Heliographie eröffnete mir eine kreative Nische, die tiefer in die Ursprünge der Fotografie eintaucht.


Wie siehst du die Zukunft der Fotografie?
Die Zukunft der Fotografie sehe ich weiterhin von der digitalen Dominanz geprägt. KI und fortschrittliche Technologien werden bestimmt noch eine größere Rolle spielen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Wertschätzung für traditionelle Techniken erhalten bleibt. Ob sich in der Zukunft noch jede Nische in der Fotografie wirtschaflich lohnt? – das bezweifle ich. Es wird aber spannend zu sehen, wie sich neue Technologien mit den Wurzeln der Fotografie verbinden lassen. Und auch wie Zukunftige Fotografen mit dieser Technik umgehen werden.


Die Heliographie, entwickelt von Joseph Nicéphore Niépce in Frankreich, gilt als die älteste fotografische Technik. Im Jahr 1826 gelang es ihm, das erste lichtbeständige Bild mit dieser Methode aufzunehmen. Dabei beschichtete er eine Zinkplatte mit flüssigem Asphalt, belichtete sie in einer Camera Obscura über mehrere Stunden und entwickelte die Platte anschließend mit Lavendelöl. Die Belichtung bewirkte, dass der Asphalt an den belichteten Stellen aushärtete, während er an schwächer belichteten Stellen ausgewaschen wurde.
Obwohl die Heliographie als Geburtsstunde der Fotografie gilt, erlangte sie nie eine breite Popularität. Erst nach Niépces Tod und dem Aufkommen der Daguerreotypie wurde die Fotografie als Medium weltweit bekannt. Anfangs als kostengünstige Alternative zur Portraitmalerei betrachtet, entwickelte die Fotografie erst nach einigen Jahrzehnten eine eigenständige künstlerische Sprache.
Przemek Zajfert absolvierte eine Laborausbildung in Ostrzeszow, Polen. In den 80er Jahren floh er nach Deutschland und eröffnete in Stuttgart ein Fotostudio. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung in den späten Jahren des 20. Jahrhunderts, die den Fotografenberuf veränderte, entschied sich Zajfert, den Schwerpunkt seiner Fotografie auf den Kunstbereich zu legen. Er begann intensiv, die Herstellung von Heliographien zu erforschen. Nach mehreren Jahren der Forschung konnte er schließlich die Technik erfolgreich reproduzieren.

