Der Metzger, Andreas Sperber

Wie bist du Metzger geworden?

Ich war in der Schule nicht besonders gut und habe mich nach etwas umgesehen, das mir lag. Eine Metzgerei lag in meiner Nähe und ich wollte nicht den ganzen Tag im Einzelhandel arbeiten. Also begann ich erst dort zu arbeiten und fand später über das Arbeitsamt eine Stelle bei meinem jetzigen Betrieb. Hier habe ich schließlich meine Lehre gemacht. Eigentlich wollte ich nach meinem Meister hier weg. Ich hatte auch ein Angebot als Metzger in Dubai zu arbeiten. Der damalige Seniorchef hat sich dann mir angenommen und mir gezeigt, dass der Beruf und dieser Betrieb was für mich ist.

Wie hat sich dein Beruf über die Jahre verändert?

Die Anforderungen sind vielseitiger geworden, vor allem im Umgang mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten und der Ausbildung neuer Metzger. Früher waren wir mal einer der größten Ausbildungsbetriebe und haben mehrere Metzger gleichzeitig ausgebildet. Heute ist es jedoch schwieriger geworden, Auszubildende zu finden. Wir haben aktuell nur noch einen Azubi, obwohl wir sofort sechs Leute aufnehmen könnten. Es scheint, als fehle vielen die Motivation oder Perspektive, einen Handwerksberuf zu ergreifen.

Während in Mittel- und Ostdeutschland vor allem die Bezeichnung „Fleischer“ geläufig ist, wird im Rest des Landes der Begriff „Metzger“ verwendet. Früher stand das Schlachten im Mittelpunkt des Handwerks, heute liegt der Schwerpunkt zunehmend auf der Veredelung und Verarbeitung von Fleisch. 

Der Rückgang im Fleischerhandwerk in Nordrhein-Westfalen ist in den letzten Jahren deutlich spürbar geworden. Zwischen 2008 und 2018 verringerte sich die Zahl der Fleischereien um mehr als ein Drittel. Auch die Anzahl der Beschäftigten sank in diesem Zeitraum erheblich: Die Zahl der im Fleischerhandwerk tätigen Personen nahm um 23,5 Prozent auf 25.330 ab. Besonders betroffen waren kleinere Betriebe, deren Anzahl sich überdurchschnittlich reduzierte. Trotz des Rückgangs kleinerer Unternehmen stieg die mittlere Beschäftigtenzahl im Lebensmittelgewerbe von 23,4 auf 31,9 Personen pro Betrieb. Auch der Umsatz pro Unternehmen erhöhte sich von rund 1,96 auf 2,69 Millionen Euro. Dies zeigt, dass größere Fleischereibetriebe zunehmend den Markt dominieren, während kleine Handwerksbetriebe immer seltener werden.

Über 100 landwirtschaftliche Betriebe aus Westfalen haben sich im Erzeugerzusammenschluss BIO-Fleisch NRW e.G. organisiert, um Fleisch- und Wurstwaren aus kontrolliert ökologischer Nutztierhaltung anzubieten. Seit 2001 vermarkten sie gemeinsam biologisch aufgezogene Schweine, Rinder, Lämmer und Geflügel und unterstützen auch andere ökologische Bauern in Nordrhein-Westfalen. Alle Betriebe sind Mitglied bei Bio-Verbänden wie Bioland, Naturland, oder Biokreis. Andreas Sperber, der seine Ausbildung im Betrieb gemacht hat, ist seit 17 Jahren Teil des Unternehmens und leitet den Metzgereibetrieb seit 10 Jahren.

Wie siehst du die Zukunft des Metzgerhandwerks?

Das Metzgerhandwerk bleibt wichtig, vor allem regional. Es gibt immer Bedarf an guten Metzgern. Aber wir entwickeln uns auch in die falsche Richtung. Viele der alternativen Fleischfreien Artikeln. Da sind teilweise Sachen drinnen die keiner versteht. Das verstehe ich nicht. Merkt ihr das nicht, dass wenn ihr danach mal aufs Klo geht, dass es irgendwie komisch ist. Wir haben hier auch einen vegetarischen Petty der ist aus schwarzen Bohnen und Mozarella und der ist Ast rein. Man soll ja nicht jeden Tag Fleisch essen, aber dass man dann auf alternative Proteine zurückgreift. Das kann ich nicht verstehen.

Der Metzger, Andreas Sperber

Wie bist du Metzger geworden?

Ich war in der Schule nicht besonders gut und habe mich nach etwas umgesehen, das mir lag. Eine Metzgerei lag in meiner Nähe und ich wollte nicht den ganzen Tag im Einzelhandel arbeiten. Also begann ich erst dort zu arbeiten und fand später über das Arbeitsamt eine Stelle bei meinem jetzigen Betrieb. Hier habe ich schließlich meine Lehre gemacht. Eigentlich wollte ich nach meinem Meister hier weg. Ich hatte auch ein Angebot als Metzger in Dubai zu arbeiten. Der damalige Seniorchef hat sich dann mir angenommen und mir gezeigt, dass der Beruf und dieser Betrieb was für mich ist.

Wie hat sich dein Beruf über die Jahre verändert?

Die Anforderungen sind vielseitiger geworden, vor allem im Umgang mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten und der Ausbildung neuer Metzger. Früher waren wir mal einer der größten Ausbildungsbetriebe und haben mehrere Metzger gleichzeitig ausgebildet. Heute ist es jedoch schwieriger geworden, Auszubildende zu finden. Wir haben aktuell nur noch einen Azubi, obwohl wir sofort sechs Leute aufnehmen könnten. Es scheint, als fehle vielen die Motivation oder Perspektive, einen Handwerksberuf zu ergreifen.

Während in Mittel- und Ostdeutschland vor allem die Bezeichnung „Fleischer“ geläufig ist, wird im Rest des Landes der Begriff „Metzger“ verwendet. Früher stand das Schlachten im Mittelpunkt des Handwerks, heute liegt der Schwerpunkt zunehmend auf der Veredelung und Verarbeitung von Fleisch. 

Der Rückgang im Fleischerhandwerk in Nordrhein-Westfalen ist in den letzten Jahren deutlich spürbar geworden. Zwischen 2008 und 2018 verringerte sich die Zahl der Fleischereien um mehr als ein Drittel. Auch die Anzahl der Beschäftigten sank in diesem Zeitraum erheblich: Die Zahl der im Fleischerhandwerk tätigen Personen nahm um 23,5 Prozent auf 25.330 ab. Besonders betroffen waren kleinere Betriebe, deren Anzahl sich überdurchschnittlich reduzierte. Trotz des Rückgangs kleinerer Unternehmen stieg die mittlere Beschäftigtenzahl im Lebensmittelgewerbe von 23,4 auf 31,9 Personen pro Betrieb. Auch der Umsatz pro Unternehmen erhöhte sich von rund 1,96 auf 2,69 Millionen Euro. Dies zeigt, dass größere Fleischereibetriebe zunehmend den Markt dominieren, während kleine Handwerksbetriebe immer seltener werden.

Über 100 landwirtschaftliche Betriebe aus Westfalen haben sich im Erzeugerzusammenschluss BIO-Fleisch NRW e.G. organisiert, um Fleisch- und Wurstwaren aus kontrolliert ökologischer Nutztierhaltung anzubieten. Seit 2001 vermarkten sie gemeinsam biologisch aufgezogene Schweine, Rinder, Lämmer und Geflügel und unterstützen auch andere ökologische Bauern in Nordrhein-Westfalen. Alle Betriebe sind Mitglied bei Bio-Verbänden wie Bioland, Naturland, oder Biokreis. Andreas Sperber, der seine Ausbildung im Betrieb gemacht hat, ist seit 17 Jahren Teil des Unternehmens und leitet den Metzgereibetrieb seit 10 Jahren.

Wie siehst du die Zukunft des Metzgerhandwerks?

Das Metzgerhandwerk bleibt wichtig, vor allem regional. Es gibt immer Bedarf an guten Metzgern. Aber wir entwickeln uns auch in die falsche Richtung. Viele der alternativen Fleischfreien Artikeln. Da sind teilweise Sachen drinnen die keiner versteht. Das verstehe ich nicht. Merkt ihr das nicht, dass wenn ihr danach mal aufs Klo geht, dass es irgendwie komisch ist. Wir haben hier auch einen vegetarischen Petty der ist aus schwarzen Bohnen und Mozarella und der ist Ast rein. Man soll ja nicht jeden Tag Fleisch essen, aber dass man dann auf alternative Proteine zurückgreift. Das kann ich nicht verstehen.